SPD-Absturz setzt sich ungebremst fort
Die aktuellen Forsa-Zahlen weisen für die SPD ein neues Rekord-Tief aus: 19%. Das ist der niedrigste Wert, der jemals für die SPD ermittelot wurde und er liegt nochmal 4% unter dem Katastrophenergebnis der Bundestagswahl im September.
Es zeigt sich, dass der neue Parteivorsitzende Sigmar Gabriel nicht punkten kann; er liegt sogar zum Amtantritt noch deutlich schlechter bei den Zustimmungswerten, als es der glück- und erfolglose Kurt Beck vorgemacht hatte.
Unbestritten, Sigmar Gabriel ist das Beste, was die SPD an heißer Luft aufbieten kann - nur scheint der Wähler/Bürger kein Interesse an heißer Luft mehr zu haben. Und dass die Aussagen der neuen SPD-Granden sich nicht mit ihren Taten messen lassen können, zeigt schon die putschähnliche Übernahme des Parteivorsitzes: denn im Husarenstreich wurde von einer kleinen Gruppe in Hinterzimmern die neue Führung ausbaldowert und die Pöstchen hin- und hergeschachert, um im Anschluss die SPD zur "Mitgliederpartei" auszurufen und die Basis zum Bestimmer zu erhöhen. Heiße Luft, nicht mehr, denn die Fakten wurde anders geschaffen. Und die Basis darf - wie sie es seit Gerhard Schröders Zeiten devot tut - den Kopf neigen und abnicken, was "die da oben" verzapfen.
Glaubwürdigkeit sieht anders aus und sie trägt auf jeden Fall nicht den Namen Sigmar Gabriel. Oder SPD.


